Ratgeber
Kosten & Recht4 Min. Lesezeit

Maklerprovision: Wer zahlt was?

Wie die Maklerkosten beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern verteilt werden — und warum die Höhe Vertragssache bleibt.

Allgemeine Orientierung, kein Ratgeber im rechtlichen Sinn: Dieser Text ersetzt keine notarielle, rechtliche, steuerliche oder Finanzierungsberatung und wird nicht laufend aktualisiert. Für Ihren konkreten Fall wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständige Stelle oder an eine fachkundige Person.

Seit Ende 2020 gilt in Deutschland eine gesetzliche Regelung zur Verteilung der Maklerkosten beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern durch Verbraucher. Sie betrifft die Verteilung zwischen den Seiten — nicht die Höhe der Vergütung.

Die Höhe ist und bleibt Vertragssache. Einen gesetzlich festgelegten Satz gibt es nicht, und marktübliche Werte unterscheiden sich nach Region, Anbieter und Vereinbarung. Was für Sie gilt, steht ausschliesslich in dem Maklervertrag, den Sie tatsächlich abschliessen — und den Sie vor der Unterschrift vollständig lesen sollten.

Zwei Fragen lohnen sich vor jedem Vertragsabschluss: Wann genau wird die Vergütung fällig, und wovon hängt ihre Höhe ab? Bei einer prozentualen Vergütung steigt der Betrag mit dem Kaufpreis. Bei einem festen Betrag — dem Modell von AlphaSimply — bleibt er gleich, unabhängig davon, wofür die Immobilie am Ende verkauft wird.

Diese Darstellung ist eine allgemeine Orientierung. Für die rechtliche Beurteilung Ihres konkreten Vertrags ist eine fachkundige Person zuständig.

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