Welche Unterlagen brauche ich beim Immobilienverkauf?
Vom Grundbuchauszug bis zur Teilungserklärung — eine Orientierung für Wohnung und Haus.
Allgemeine Orientierung, kein Ratgeber im rechtlichen Sinn: Dieser Text ersetzt keine notarielle, rechtliche, steuerliche oder Finanzierungsberatung und wird nicht laufend aktualisiert. Für Ihren konkreten Fall wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständige Stelle oder an eine fachkundige Person.
Vollständige Unterlagen sind der wirksamste Beschleuniger eines Verkaufs. Käufer wollen prüfen, finanzierende Banken wollen Nachweise — beides geht nur mit aktuellen Dokumenten. Fehlt etwas, verschiebt sich in aller Regel nicht nur ein Termin, sondern die ganze Kette dahinter.
Für nahezu jede Immobilie gebraucht werden ein aktueller Grundbuchauszug, ein gültiger Energieausweis, Lageplan und Flurkarte sowie Grundrisse mit Wohnflächenberechnung. Hilfreich ist zusätzlich eine Aufstellung der Massnahmen, die am Objekt durchgeführt wurden.
Für Eigentumswohnungen kommen die wohnungseigentumsrechtlichen Unterlagen hinzu: Teilungserklärung mit Aufteilungsplan, die Protokolle der Eigentümerversammlungen, der aktuelle Wirtschaftsplan, die Hausgeldabrechnung und die Höhe der Instandhaltungsrücklage. Bei vermieteten Wohnungen zusätzlich der aktuelle Mietvertrag.
Für Häuser sind ausserdem Baugenehmigungen und Bauzeichnungen, Nachweise über Sanierungen sowie gegebenenfalls Schornsteinfegerprotokolle und Wartungsverträge üblich. Welche Unterlagen im Einzelfall nötig und wie aktuell sie sein müssen, sagt Ihnen die jeweils ausstellende Stelle verbindlich.
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